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NEU: DUP:  Digital U/W Photographer

Ab sofort: Vertrieb von Bruder Foto+Videogehäusen in D, A+ CH

Ich werde auf dieser Seite versuchen die Unterwasserfotografie zu beschreiben und auch Grundkenntnisse der Fotografie zu vermitteln. Ich selbst habe mich seit 1999 der UW Fotografie verschrieben und bin durch die klassische Fotoschule gegangen. Vom ersten Leihapparat(Sea&Sea MX10) über abgesoffene Analog Kameras, der einfachen Bauart zur digitalen UW Fotografie(von Olympus 3040, 4040,5050, 5060). Inzwischen , nachdem mir auch die 5060 abgesoffen (man entschuldige die derbe Ausdrucksweise) ist, arbeite ich zusätzlich mit Backup Systemen und seitdem habe ich Nikon Spiegelreflex Kameras(Analog) im Nexus, bzw im Bruder Carbon Gehäuse im Einsatz. Da die Standard Digitalgehäuse für Unterwasser immer aus Polycarbonat sind(Plastik) und sie nur mit viel Mut zum Risiko (absaufen :-) )einsetzbar sind, bin ich einen Schritt weiter und habe mir ein Bruder Gehäuse für die Nikon D70 gekauft- Jetzt bin ich zwar mit 2 großen Gehäusen unterwegs, aber dafür sind die Objektivports universell tauschbar. Als Backup Kamera gibts noch die NikonosV, aber eher selten im Einsatz. Das ewige Thema der digitalen Unterwasserfotografie: ist der Einsatz einer Lampe besser oder eines Blitzes besser? Dazu später mehr, ich habe mich für die Kombination von 2 Blitzen und einer Lampe entschieden. (Systemblitz SB-600 und Hartenberger 125(der 250er war zu mächtig), die Lampe ist die Hartenberger mini Compact). Inzwischen habe ich auch an einigen Wettbewerben teilgenommen, tw gewonnen, mehr aber an Erfahrung gewonnen und werde später auf den Sinn und Unsinn von Wettbewerben eingehen. Im April war meine letzte Fotoausstellung in Berlin (KUFA(=Kulturfabrik Berlin), Lehrter Str 35)) .  Viel Spass beim durchlesen und schon jetzt ein Danke für Verbesserungsvorschläge.

Fotogeräte , die zur Zeit bei mir im aktiven Dienst sind: Nikon D70+s im Bruder Gehäuse(PlanPort + DomePort),  , Nikon F65(analog) im Bruder Gehäuse, Nikon F801s im Nexus Gehäuse, Casio Z40 im EWC-40Polycarbonat Gehäuse, als Jacket Backup Camera.Blitze: Systemblitz im Alu Uk Gehäuse Nikon SB-600, Hartenberger 125,) Blitzarme von Kilgus, Seacam, Sea&Sea, Selbstbau, Teile eines ULCs Systems

an Land kommen noch zusätzlich zum Einsatz: Nikon D100 , Pentax MZ50(analog)

diverse Objektive von18mm-300mm, tw Festbrennweiten. auf der Wunschliste ist noch ein digitales 10-20 oder12-24mm Objektiv.

 

Jetzt erstmal die Grundsätzlichkeiten


Durch zwei Umstände unterscheidet sich die Fotografie unter Wasser von der über Wasser: Einerseits sollte die Kamera gegen eindringendes Wasser geschützt werden, da sonst mit starker Funktionsbeeinträchtigung zu rechnen ist; und andererseits gelten etwas andere Regeln wegen des höheren Brechungsindexes des Wassers und der stärkeren Absorption von Licht mit zunehmender Entfernung, die auch von der Lichtfarbe abhängt

Ein grosses Problem bei der Unterwasserfotografie ist, dass Wasser Licht viel stärker absorbiert als Luft, und zwar vor allem den Rotanteil. Während das Auge solche Farbverschiebungen unmerklich korrigiert, zeigt sich auf den fertigen Bildern ein deutlicher Blaustich, abhängig von der Aufnahmedistanz. Ab einer bestimmten Entfernung, die auch in völlig klarem und flachem Wasser recht kurz ist (ca. fünf Meter), kommt schliesslich so wenig Rotanteil an, dass das Bild einfarbig blau wird. Durch das völlige Fehlen der anderen Farben ist es nicht möglich, den Farbstich auszufiltern. Daher ist die wichtigste Regel beim Fotografieren bunter Objekte wie Riffen, dass man möglichst nahe heran geht, ohne die Nahgrenze zu unterschreiten. Verwendet man einen Blitz, kann man Versuche mit einem Rotfilter vor dem Blitz machen. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von speziellen Unterwasserfilmen, die eine höhere Empfindlichkeit für rotes Licht besitzen. Wer sowieso nur Schwarzweiss fotografieren möchte, vermeidet das Problem.in der analogen Fotografie.

Digitale Fotografie kann eine Lösung sein des eben genannten Problems

oder vielmehr ein eindeutiges JA - NEIN - DOCH ?

TEXTAUSZÜGE VON Franz Manfred Schüngel: sind zwar älter, aber treffen den Kern

Durch ständig sinkende Preise bei stetig verbesserter Qualität ist es nicht überraschend, dass sich Digitalkameras einer zunehmenden Beliebtheit erfreuen. Im Unterschied zu anderen Kameras erfolgt die Bildaufzeichnung bei diesen nicht mit chemischem Film, sondern elektronisch. Dabei kommen meist lichtempfindliche Chips, sogenannte CCDs (charge coupled devices) zum Einsatz, welche nach sehr kurzer Belichtung, die etwa der bei herkömmlichem Film entspricht, ein hochauflösendes Bild liefern.(Canon + Pentax gehen inzwischen mit anderen Chips schwanger)

Die Auflösung ist eine der wichtigsten Kenngrössen einer Digitalkamera. Ein digitales Bild ist aus Pixeln (picture elements) aufgebaut, welche ab einer bestimmten Vergrösserung augenfällig werden. Ein höher aufgelöstes Bild ist also stärker vergrösserungsfähig, auch können eher Ausschnitte gemacht werden, die noch eine akzeptable Auflösung bieten. Die Gesamtzahl an Pixeln ergibt sich aus dem Produkt der Pixelzahlen der Bildkanten. Da heutige Kameras sowohl horizontal als auch vertikal über 1000 Pixel auflösen können, ist die Gesamtzahl der Pixel im Millionenbereich, man spricht dann von Megapixeln. Brauchbare Kameras liefern Auflösungen im Bereich von 1.5 bis 3 Megapixel, diese Bilder können auf 10x15 cm (bei 3 Megapixeln auch auf 13x18 cm) ausbelichtet werden, ohne dass die digitale Herkunft augenfällig wäre., doch sollte man heutzutage keine Kamera mehr wählen die weniger als 3-4MP aufweist
Eine höhere Auflösung hat jedoch auch Nachteile: Zum einen steigt der Preis einer Kamera sehr stark mit der Auflösung, und zum anderen steigt der Speicherbedarf eines Bildes mit der Pixelzahl. Somit müssen auch grössere und damit teurere Speichermedien verwendet werden, auch sind die Übertragungszeiten der Bilder länger. Bei der Anschaffung einer Digitalkamera sollte man daher immer den Verwendungszweck im Auge behalten, für Bilder im Internet und kleinere Abzüge ist häufig ein günstigeres Modell vollkommen ausreichend. Und wenn Erfahrungen im Umgang mit dem Medium für steigende Ansprüche gesorgt haben, kann man wieder von ein paar Jahren Entwicklung und Preisverfall profitieren. Die folgende Grafik soll aufzeigen, wo die Auflösungen qualitativ anzusiedeln sind:

Digideep, die digitale UW Datenbank

Die Bedeutung der Auflösung wird schon deswegen überschätzt, weil alle gängigen Kameras heutzutage für kleine Bildgrössen Fotoauflösung liefern. Dagegen können sich Ausstattungsdetails, mit denen weniger offensiv geworben wird, später als echtes Ärgernis herausstellen. So haben Digitalkameras eine gewisse Auslöseverzögerung. Ist dieser Zeitraum zwischen Drücken des Auslösers und Aufnahme des Bildes zu lang, werden Schnappschüsse zur Glückssache. Andere Kameras speichern die Einstellungen (z.B. Blitz ausgeschaltet) nicht, wenn man die Kamera ausschaltet - der hohe Stromverbrauch von Digitalkameras lässt sich nur durch standardmässiges Abschalten des Blitzes und des Monitors eindämmen. Daher sollte man Digitalkameras vor dem Kauf wenigstens kurz testen.

Der höhere Preis hochauflösender Kameras hängt nicht nur mit dem CCD, sondern auch mit der Optik zusammen, die ja ebenfalls auf die hohe Auflösung ausgelegt sein muss. Bei der Optik besteht weiterhin die Wahl zwischen Modellen mit Festbrennweite oder mit Zoom, da Digitalkameras fast immer Kompaktkameras ähneln und sich die Objektive nicht wechseln lassen. Ein optisches Zoom ist recht sinnvoll, da eine Ausschnittvergrösserung, wie sie bei chemischen Filmen recht problemlos durch Beschneiden eines Abzuges machbar ist, bei Digitalbildern mit einer Verringerung der Auflösung verbunden ist und daher nur in engen Grenzen zufriedenstellende Ergebnisse liefert. Erkauft wird ein Zoom - neben dem höheren Preis - meistens mit einer grösseren und schwereren Kamera. Häufig wird noch mit einem so genannten Digitalzoom geworben, welches jedoch nichts anderes macht als nur den zentralen Teil des CCD zu verwenden. Es kommt daher einer Ausschnittvergrösserung mit entsprechendem Verlust an Auflösung gleich und macht als Ausstattungsmerkmal keinerlei Sinn.
Textauszugende

Der CCD Chip besitzt auch nur eine gewisse Größe, die deutlich kleiner ist , als bei einer Analogen Film Kamera der Film(24x36) Die gängisten CCD Chips haben nur den Bruchteil dieser analogen Größe . Dadurch müssen Objektivangaben , die ja in mm angegeben werden umgerechnet werden auf den analogen Stand, damit man eine Idee des realen Bildausschnittes bekommt.(wenn man davon ausgeht , das bei analogen Kameras bei 20mm Brennweite von Weitwinkel gesprochen wird und der Umrechnungsfaktor bei Digitalen Spiegelreflexkameras bei 1,5-1,6 liegt braucht man für den digitalen Bereich ein Objektiv mit einer Brennweite von 12-14mm , damit der gleiche Weitwinkeleffekt eintritt.) Der Vorteil dieser Vergrößerungen liegt darin, das mann aus einem 80mm Objektiv ein 120er bekommt, wenn das dann noch Makro tauglich ist , hat man fast ein Spezial Objektiv in der Hand. oder noch größere Brennweite: das gängige Reisetelezoom 70-300 wird an einer Digitalen zu einem Monster Tele von 105- 450mm. Der Nachteil ist dann Unterwasser , das man für Weitwinkel den Tribut zahlen muss, weil man teure Objektive mit nur 10-14mm Brennweite kaufen muss, die im analogen Bereich undenkbar waren. wenn jetzt die klassische Kompaktkamera mit einem Objektiv von 32mm ausgestattet ist, kommt nach Umrechnung auf ein Standard Objektiv von 48mm(50mm), das definitiv nicht mehr Weitwinkel tauglich ist., dafür aber wahrscheinlich durch die Makrofunktionen moderner Digis makrotauglich mit ordentlichen Bildausschnitten

Der CCD ist in seiner Größe begrenzt, und die Kamerahersteller benutzen oft den gleichen Chip und peppen ihn dann halt mit noch mehr Sensoren auf. Wenn man berücksichtigt, das die einzelnen Sensoren nur die Lichtunterschiede von 2 nebeneinanderliegender Sensoren berechnen um die Farbe dazwischen zu bestimmen,., kann man sich leicht vorstellen , das es bei nur minimalen Differenzen sehr schnell zu Ungenauigkeiten kommen kann,(weil die Empfindlichkeit der Sensoren ja begrenzt ist), das berühmte Rauschen der Bilder. Die Kameraelektronik schätzt dann den Unterschied zwischen den Sensoren und es kommt zu Fehlfarben auf gleichfarbenen flächen(blauer Hintergrund=das Meer hat auf einmal rote Punkte in der Fläche) Diese ‘Pixelfehler müssen dann in der Nachbearbeitung mühsam entfernt werden. Meine Behauptung ist, das es keinen Sinn macht eine von 4 auf 8mio aufgepeptes Kameramodell zu kaufen, da man sich in der Regel die größere Ausdruckfähigkeit mit hohen Farbrauschen erkauft. Lieber ein einwandfreies kleines Bild als ein verfälschtes!(das wird hier wieder einige zu Beschwerden führen oder den Aufschrei der selbsternannten Fotoprofis aus den diversen Foren kann ich schon hören, aber das hier ist nur eine schnelle leicht gemachte Abhandlung)

Das menschliche Auge ist halt zu komplex und zu empfindlich als das man Ihm dahingehen etwas vortäuschen kann, allerdings ist der CCd chip(auch cmos) dem Farbaufbau des menschlichen Auges nachempfunden, d.h. 50% Grünanteile. 25%Rotanteil, 25% Blauanteil , daraus berechnet unser Hirn den Rest, bei der Kamera ist die Elektronik(wer rechnet besser, wer hats erfunden? die Schweizer? :-))

Die Digtalen Spiegelreflexkameras(DSLR) habe deutlich großflächigere Chips verbaut. In Verbindung mit den besseren Objektiven kommen bei gleicher Pixelzahl, zur Kompakten, ungleich bessere Fotos bei heraus.

Also soweit zur Theorie jetzt zur Unterwasser Praxis

      • ZUALLERERST : Ran ans Objekt, vergesst den Zoom Unterwasser! -
      • - versuchen immer in Augenhöhe zu fotografieren.
  • Diese beiden Regeln gelten Unterwasser so gut wie immer. Ausnahmen lasse ich nur bei bestimmter Weitwinkel Fotografie gelten (Formatfüllende Entfernung etc). Unterwasser sich das Objekt der Begierde Format füllend ins Display zu zoomen, kann ich nur als mittleren Schwachsinn bezeichnen, da der Lichtweg deswegen nicht kürzer wird und auch kein Schwebeteilchen weniger zwischen mir und zu Fotografierenden Objekt ist. --und zum Blitz habe ich noch gar nichts gesagt. Dazu gleich die folgende Grafik zum Verständnis
  • ist ein Scan aus einem Buch, von D.Reimer)

    interne Blitzbenutzung von ca 10cm-60cm(bei Nahlinse mit Diffusor) oder 60cm-90cm(normal
    Einstellung) alles scharf und richtig belichtet.
    externe Blitzbenutzung ca von ca15cm- 180cm
    Bei Tauchlampen Ausleuchtung je nach Typ 30cm-200cm.

    Ein Blitz stellt ein Hilfsmittel dar und lässt die tatsächlichen Farben des Objektes hervorkommen. Aber auch hier gilt: Selbst der bunteste Fisch von hinten fotografiert und falsche Blitzposition führen zu einem schlechten Ergebnis, obwohl das richtige Licht am richtigen Ort erscheint. Also daran denken: versucht das Objekt ‘freizustellen’, d.h. es rückt in den zentralen Bildteil und noch besser wenn es leicht von unten nach oben fotografiert wird, zumindest aber in Augenhöhe. Dadurch entsteht so etwas, wie eine Bildkomposition und der Betrachter wird in den Bann gezogen Aber man merkt schon an den wenigen Ausführungen von mir, das es Unterwasser alles etwas schwieriger ist und deswegen soll man auch nicht verzagen. Selbst sehr gute Fotografen produzieren eine Menge Datenmüll und nicht jedes Ihrer Fotos ist ein Superbild... Meine Regel dazu(rein subjektiv) auf 100 Fotos von mir geschossen kommen 2 wirklich gute)

    Auch daran ist zu denken das die reale Entfernung Unterwasser anders ist, als das was das Auge dir sagt, also immer leicht hinter das Objekt der Begierde zielen, damit es auch angestrahlt wird und nicht der Boden direkt davor.

    Man merkt Fotografie ist nicht leicht zu handeln, Unterwasser schon gar nicht. Hier noch mehr Datenmüll zu produzieren bringt nicht weiter, also anrufen/mailen und Kurs buchen, da wird dann auch erklärt was eine HFD(HyperFokalDistanz) ist und was es mit dem Weissabgleich (macht im JPEG Format Sinn) auf sich hat oder ob man wie in der klassischen analogen Fotografie mit Rotfiltern arbeiten kann/soll/darf/muss.

    Der digitale Unterwasserfotografie Kurs von PADI behandelt eben das letzte Thema ausführlich.